Schwabenstreiche – Humoresken aus dem Umkreis Herzog Carl Eugens

ABENDVERANSTALTUNG
Museum Hegel-Haus, Mittwoch,
den 11. Februar 2026

Dorothea Baltzer, Frank Ackermann & Frank Eisele (Akkordeon)

„Wir haben“, schrieb Hegel einmal angesichts der politischen Verhältnisse in seinem Vaterland, „wir haben, seit wir Schwaben sind, schon mache Schwabenstreiche gemacht.“ Viele davon findet man bei Herzog Carl Eugen (1728 – 1793), für dessen Vermögensverwaltung Hegels Vater tätig war.

„Nichts ist unmöglich“ – war des Herzogs Wahlspruch in seinen wilden, sehr stürmischen Jugendjahren, und nach diesem Motto hat er allerlei „Schwabenstreiche“ verübt, die im Rückblick einen komischen Akzent haben. Freilich, für die Untertanen war es damals alles andere als lustig: So ließ er den Schriftsteller und Musiker Schubart ohne Anklage und Prozess zehn Jahre auf dem Hohenasperg einkerkern. Und nachdem er Schiller mit dem gleichen Schicksal gedroht hatte, sah dieser sich genötigt, aus Württemberg zu fliehen.

Umrahmt von Frank Eisele am Akkordeon, präsentieren Dorothea Baltzer (Schauspielerin) und Frank Ackermann (Schriftsteller) eine Auswahl der herzoglichen Schwabenstreiche.

Kostenbeitrag: 15 Euro