Freitag, 7. Juni 2024, 19.00 Uhr
Garnisonsschützenhaus
Auf der Dornhalde 1
70597 Stuttgart
Eintritt frei
Schubart – im Jahr 1739 in Obersontheim geboren, aufgewachsen in der Freien Reichsstadt Aalen – hatte Theologie in Erlangen studiert. Er war Prediger und Volksschullehrer, Lyriker, Erzähler und Journalist, Rezitator, Musiker und Komponist, Musiktheoretiker und Ästhetiker, zuletzt Intendant des Hoftheaters in Stuttgart, wo er im Alter von 52 Jahren starb.Schubarts vielfältiges Wirken und sein buntes Leben verblassen jedoch gegenüber seiner zehnjährigen Einkerkerung auf dem Asperg: Herzog Carl Eugen ließ ihn ohne Anklage, Prozess und Urteil entführen und einsperren – ein Akt der höchsten Tyrannei. Johann Gottfried Herder schrieb dazu: „Wahre Begebnisse dieser Art müssten von Munde zu Munde fortgepflanzt werden; denn wenn Lebendige schweigen, so mögen aus ihren Gräbern die Toten aufstehen und zeugen.“
Anhand einer Auswahl von Briefen, Gedichten und Liedern erzählen wir das bewegte Leben des großen Dichters, Musikers und Publizisten.
Mit Dorothea Baltzer (Schauspielerin und Sprecherin), Frank Ackermann (Philosoph und Schriftsteller) und Frank Eisele (Akkordeon)