Lenau: Fünfzig Gedichte. Ausgewählt und eingeleitet von Frank Ackermann

Der Dichter wurde 1802 als Nikolaus Niembsch im Städtchen Csatád geboren, das damals zum Königreich Ungarn gehörte; heute liegt es in Rumänien und hat den offiziellen Namen Lenauheim. – Als der Großvater des Dichters im Jahr 1820 geadelt wurde, durfte auch er sich nennen: Niembsch Edler von Strehlenau. So hat er aber nur selten unterschrieben, berühmt wurde er unter dem Namen, den er sich als Dichter selbst gab: Lenau.
Um einen Verlag für seine Gedichte zu finden, unternahm er im Alter von 29 Jahren eine schicksalhafte Reise nach Stuttgart. Hier vermittelte ihn Gustav Schwab an den renommierten Cotta-Verlag, und seine hier erschienen „Gedichte“ machten Lenau auf einen Schlag berühmt. Zugleich wurde Lenau damals in den Freundeskreis der sogenannten „Schwäbischen Romantiker“ aufgenommen, zu denen neben Gustav Schwab auch Justinus Kerner und Ludwig Uhland gehörten.
Stuttgart und Württemberg wurden so zu Lenaus Wahlheimat, und man kann ihn deshalb als „ungarischen Schwabendichter“ bezeichnen.

10,00 € 88 S. Hardcover, 19,5 x 13 cm
ISBN 978-3-944137-85-8
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